Herzlich willkommen beim Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie e. V.

Der Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie e. V. (VSME) vertritt die Unternehmen der M+E-Industrie im Freistaat, die ihre Arbeitsbedingungen mit Hilfe eines Flächentarifvertrages regeln möchten. Der VSME führt als tarifschließender Arbeitgeberverband dazu die notwendigen Verhandlungen mit den Gewerkschaften. Zudem unterstützt und vertritt der Verband seine Mitgliedsunternehmen in allen arbeits- und sozialrechtlichen Fragen. 

Um die Rahmenbedingungen für seine Mitglieder ständig zu verbessern, engagiert sich der Verband mit dem tariffreien Allgemeinen Arbeitgeberverband Sachsen e. V. (AGS) unter dem gemeinsamen Dach SACHSENMETALL für die bildungs- und wirtschaftspolitischen Belange der Branche und ihrer Firmen.

Das Angebot von SACHSENMETALL steht allen VSME-Mitgliedern jederzeit offen. Dazu gehören Weiterbildungsveranstaltungen, regelmäßige Fachinformationen und Service rund um alle relevanten Themen der betrieblichen Praxis, von Arbeitsrecht bis Unternehmensfinanzierung.

Gesamtmetall zur M+E-Tarifrunde 2020

Die M+E Arbeitgeber: Zusammen weiter denken!

Weiterführende Informationen zur aktuellen Tarifrunde der deutschen M+E-Industrie finden Sie hier.

 

Tarifabschluss für die sächsische M+E-Industrie

Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen und der VSME haben sich auf die Übernahme des Verhandlungsergebnisses aus NRW vom 20.03.2020 verständigt. Der Vorstand des VSME hat am 25.03.2020 der Übernahme zugestimmt. Angesichts der aktuellen Situation ist es ein Abschluss mit Augenmaß. Das Tarifergebnis regelt, unter Ausklammerung der Fragen der Transformation, allein die aktuell drängenden Fragen. Dies sind zum einen die Lösung der Entgeltfrage, vorrangig aber auch Unterstützungsleistungen für die Betriebe und Beschäftigten im Zusammenhang mit der Pandemie.

Kernpunkte des Tarifabschlusses sind:

  • Wiederinkraftsetzen des ERA-Entgeltabkommens - ohne eine Tabellenerhöhung oder Pauschalzahlung - für die Beschäftigten mit einer Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2020
  • Regelung eines „Solidartarifvertrages“ für das Jahr 2020

Damit unterstützen die Tarifvertragsparteien die Mitgliedsbetriebe, Betriebsräte und Beschäftigten in diesen schwierigen Zeiten durch neue Instrumente zur Verminderung sozialer Härten bei Kurzarbeit und durch besondere Freistellungen bei Kinderbetreuungsengpässen. Die Handlungsfähigkeit der Betriebsparteien wird ebenfalls erweitert, etwa durch Kompetenzen zur verpflichtenden Festlegung der freien Tage statt Auszahlung der Sonderzahlung T-ZUG (A).

Die Mitgliedsfirmen erhalten in den nächsten Tagen ausführliche Informationen zur Anwendung der neuen Tarifverträge.

Aktuelles

Gesamtmetall-Vorstand empfiehlt bundesweite Übernahme

Der tarifpolitische Vorstand des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall hat am 25.03.2020 einstimmig beschlossen, die bundesweite Übernahme des Tarifabschlusses in der Metall- und Elektro-Industrie aus Nordrhein-Westfalen vom 19. März 2020 zu empfehlen.

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Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger zur Einigung in NRW

„Die Einigung in Nordrhein-Westfalen ist ein Zeichen der Vernunft. Aktuell steht die Gesundheit der Menschen uneingeschränkt im Mittelpunkt.

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